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 Der Verein für Hund und Mensch in Heusenstamm
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Dieses Forum bietet die Möglichkeit, sich über Informationen und Probleme zum Thema „Hund“ in und um Heusenstamm herum auszutauschen. Selbstverständlich darf auch ein bisschen Klatsch nicht fehlen.
Jeder kann mitmachen, auch Nichthundebesitzer sind herzlich eingeladen!

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 - Unser nächstes gemeinsames Gassi startet am 05.02.12 um 14:00 Uhr. Wir treffen uns auf dem Parkplatz am Wildhof. Dauer: ca. 1,5 Stunden.


#1

Hund im Streichelzoo Heusenstamm???

in ... von Nichthundebesitzern 19.02.2009 00:15
von Bobby-Frauchen • Mitglied | 39 Beiträge
Ich würde mir wünschen, dass mein Hund nicht mehr als Mitglied des "Streichelzoo Heusenstamm" angesehen wird.

Genauer gesagt wünsche ich mir:
- das mein Hund nicht mehr ungefragt angefasst oder gefüttert wird, ohne Diskussionen, wenn ich das unterbinde.
- das mein Hund nicht mehr als "Reittier" angesehen wird auf das man ungefragt Kinder setzen darf.
- das, wenn gefragt wird, ein "nein" akzeptiert wird ohne das ich Rechenschaft ablegen muss warum und weshalb
- das akzeptiert wird, dass ich der Besitzer bin und ich über mein Eigentum "Hund" selbst bestimmen darf.

Das ich folgende Sätze nie wieder hören muss:
- "Der ist doch harmlos, wäre er es nicht, müßte er einen Maulkorb tragen." (Ein Testspaziergang mit Maulkorb hat gezeigt, dass mein Hund dann auch als Streicheltier hinhalten soll, weil er ja nicht beißen kann.)
- "Sie hassen Kinder, Ihr Hund ist doch harmlos, dass sieht man doch." (Genau, weil ich meinen Hund schütze hasse ich Kinder. Sherlock Homes läßt mit Kombinationsgabe grüßen.)
- "Stellen Sie sich nicht so an, es ist doch nur ein bisschen Torte (beliebig Austauschbar). Sie sehen doch wie gerne er das mag. Er hat ist anscheinend hungrig. Füttern Sie ihn auch richtig?" (Grundsätzlich ist mein Hund natürlich Selbstversorger und bekommt Zuhause kein Futter, schon gar keine Torte. Das sieht man auch daran, dass er total unterernährt ist und einen gekonnten "Bettelblick" entwickelt hat.)
- "Sie quälen Ihren Hund, bei diesem Wetter braucht jeder Hund einen Mantel oder zumindest Ohrenschützer für die empfindlichen Ohren." (Mein Hund hat ein eigene Auslegung was "Hundewetter" bedeutet und da brauche eher ich mehr Schutz. Sollte er jemals wegen seines Lieblingswetters krank werden, werde ich mich nach Lösungsmöglichkeiten erkunden. Bis jetzt habe nur ich die Erkältungen bekommen.)
- "Sie Tierquäler, sie sind dafür verantwortlich, dass Ihr Hund gegen das Hinderniss (bei meinem Hund beliebig einsetzbar: Baum, Laternenpfahl, Mauer ...) gelaufen ist und sich weh getan hat" (Ich würde gerne einen Hund sehen, der das auf Befehl macht "Lauf an Mauer und tue dir weh!". Irgendwann wird er es mal lernen ...)
- "Waschen Sie Ihrem Hund nach jedem Spaziergang das Salz von den Pfoten, das ist nämlich schädlich." (Ach ne, die Info war dringend nötig. Wie hat er nur bis jetzt bei mir überlebt?)
- "Sie müssen Ihren Hund täglich bürsten und richtig pflegen." (Diese Bemerkungen habe ich bis jetzt nur nach Spaziergängen gehört, wenn er ein Schlammbad etc. genommen hatte. Nur zur Info: Anscheinend findet mein Hund Schlammbäder gesund und bisher habe ich ihn bis zum nächsten Spaziergang wieder "entschlammt" - also scheine ich doch ab und an mal Fellpflege zu betreiben - ca. 1 - 3 x täglich)

Zu gerne würde ich mal die Reaktionen sehen, wenn ich mich ohne zu fragen mal in ein fremdes Auto setzen würde. Ich will ja nichts böses, mich nur mal reinsetzen. Da steht es dann aber außer Frage was passieren würde. Warum wird bei Hunden so eine Außnahme gemacht? Warum soll ich als Hundebesitzer freundlicher zu meiner Umwelt sein wie ein Mensch ohne Hund? Jahrelang konnte ich in Heusenstamm leben ohne ständig an- und vollgequatscht zu werden. Das hat sich inzwischen grundlegend geändert. Mein Verhalten gegenüber Fremden, die sich in meine Angelegenheiten mischen, hat sich allerdings nicht geändert. Klar war zu erwarten das nach der Rasse oder ähnlichem gefragt wird oder das man erzählt bekommt was für einen tollen Dalmatiner, Border Collie oder eine tolle Dogge man hat (wirklich wahr - Rassenkenner in Vollendung). So was in der Art hatte ich auch erwartet als Bobby bei mir einzog aber das nicht ich persönlich mir einen Hund angeschafft habe sondern für den "Streichelzoo Heusenstamm" habe ich nicht erwartet und ich muss ehrlich sagen es nervt.

Im Grunde ist es mir egal als Tierquäler oder unfreundlich hingestellt zu werden, wenn man mich und meinen Hund dafür in Ruhe läßt.
Es erschreckt mich ein wenig, dass erwartet wird, bloß weil man seine Spaziergänge nicht alleine macht, sondern einen Hund bei sich führt, hätte man ständig für Diskussionen und Erklärungen Zeit bzw. Lust darauf - das man ständig Belehrungen über sich ergehen lassen muss/soll. Erschreckend, dass ich nicht mehr ein Mensch wie jeder andere sein darf und auch noch immer freundlich zu sein habe (Ansehen der Hundehalter). Das Nichthundebesitzer, die mich und meinen Hund nicht kennen, über meine Hundehaltung, Haltungsbedingungen, Erziehungsmethoden urteilen und mich verbal angreifen (denkt mal an das Ansehen von Nichthundehaltern!).

Andere Hundebesitzer mit Hunderassen die bereits als "Beißer" in der Presse aufgetaucht sind scheinen dieses Problem weniger oder gar nicht zu haben.

Viele Grüße

Bobby-Frauchen

In einer irrsinnigen Welt vernünftig zu sein, ist schon wieder ein Irrsinn für sich.
(von Voltaire)

zuletzt bearbeitet 19.02.2009 00:23 | nach oben scrollen

#2

RE: Hund im Streichelzoo Heusenstamm???

in ... von Nichthundebesitzern 23.02.2009 12:41
von Strolch • Bell-Amis-Mitglied | 307 Beiträge
Hallo Katja

Da stellt sich mir die Frage wo treibst du dich mit Bobby rum?
Wenn ich das so lese, stellen sich bei mir die Haare zu Berge,
das ist ja schon fast Nötigung. Habe sicher auch schon einige
Begegnungen gehabt,aber solch extreme noch nicht, eigentlich
eher mehr die guten die erfreulichen, selten die “Ärgerlichen”
in denen man sich als Freiwild für Frustrierte Bürger fühlt,
die gerade in einen Kothaufen getreten sind der von einem
Rücksichtslosen Hundeführernicht entsorgt wurde,
obwohl er auf einen Fußweg früher oder später
breitgetreten werden muß, tja Recht haben sie nur Ich war der falsche.
Ansonsten sind die begegnungen eher Positiv zu bewerten, und
gegen ein Schwätzchen habe ich auch nichts einzuwenden im gegenteil
mach ich gerne, hat auch den Effekt das ein “böser Hundebesitzer”
eigentlich gar nicht so böse ist. Auch das trägt zur besseren verständigung
der Einzelnen bei.
Im übringen tut es mir sehr leid für dich u. Bobby das wohl alle Horrorzenarios
sich auf euch Projektieren.

liebe Grüße

Dietmar&Strolch
__________________________________________________

tu's mit Leidenschaft auch wenns Leiden schafft
__________________________________________________

zuletzt bearbeitet 23.02.2009 12:42 | nach oben scrollen

#3

RE: Hund im Streichelzoo Heusenstamm???

in ... von Nichthundebesitzern 04.02.2011 17:56
von lumpi • Mitglied | 5 Beiträge

Also ehrlich da vergehen einem die Smeilys, echt krass.
Streichelzoo - Heusenstamm -
da hab ichs in Lämmertown city ja super ruhig.
also Deinen Hund möchte ich ironie an -auch mal sehen - iro. aus
muss ja suuper tuuber mega liebhabe hund sein.


P.S.unser lumpi sagt auch wenn ich zuviel -knuttel - jets hör mal uff alter

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#4

RE: Hund im Streichelzoo Heusenstamm???

in ... von Nichthundebesitzern 04.02.2011 23:54
von Linda & Farina • Bell-Amis-Mitglied | 6 Beiträge

Also ich habe eher das Problem am anderen Ende der Streichelskala.. Meine Mira m ö c h t e gestreichelt werden - wobei sie durchaus differenziert, scheinbar spürt sie, wer "lieb" ist. Aus dem Grund laufen wir auch nur mit Leine spazieren, denn ich riskiere es nicht , daß sie auf jemand Fremdes zuläuft und anstupst. Allerdings habe ich bei ihrer Größe (und auch noch dunkles Fell) keine Probleme mit ohne zu fragen Anfassen und ich muß auch innerlich grinsen, wenn uns so kleine Machos entgegenkommen und bereitwillig Platz machen oder gleich die Straßenseite wechseln.

Viele Grüße von Linda

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