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 Der Verein für Hund und Mensch in Heusenstamm
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Dieses Forum bietet die Möglichkeit, sich über Informationen und Probleme zum Thema „Hund“ in und um Heusenstamm herum auszutauschen. Selbstverständlich darf auch ein bisschen Klatsch nicht fehlen.
Jeder kann mitmachen, auch Nichthundebesitzer sind herzlich eingeladen!

Nächster Termin:
 - Lockerer Mitgliedertreff am 19.05.12 ab 16 Uhr!!! auf unserem Vereinsgelände. Wer will, kann Kuchen oder Kaffee mitbringen. Unsere Hunde sind natürlich dabei!
   Gäste sind herzlich willkommen!


Der Heusenstammer Leinenzwang dauert noch Datum-Countdown mit JavaScript




#1

Artikel zum Thema Hundewiese in der Offenbach Post

in Plauderecke 02.02.2009 06:25
von Bärchen-Herrchen • Bell-Amis-Mitglied | 85 Beiträge
Hallo,

in der Offenbach Post vom 28.01.2009 erschien ein Artikel mit dem Thema
"Für Hunde kein Platz zum Toben"
Der Artikel kann hier http://www.bell-amis.de/offenbachpost090128.pdf mit freundlicher Genehmigung der Offenbach Post nachgelesen werden.
Besonders die Aussage vom ersten Stadtrat Hajdu lässt die Herzen mancher Hundebesitzer schneller schlagen.
Herr Hajdu vergisst wohl, dass die Stadt mit dem Leinenzwang und dem Verbot der heiligen Ackers für Hunde das Problem erst erzeugt hat. Jetzt wird es so dargestellt, als sei es ein Problem das durch die Hundehalter entstanden ist.

Der Vorstand von Bell Amis diskutiert intern schon wie sich Bell Amis verhalten soll.
Hier haben jetzt alle die Möglichkeit Ihre Meinung zu sagen.

Gruß
Hartmut

Natürlich kann man ohne Hund leben - es lohnt sich nur nicht.
(Zitat von Heinz Rühmann)
zuletzt bearbeitet 02.02.2009 06:29 | nach oben springen

#2

RE: Artikel zum Thema Hundewiese in der Offenbach Post

in Plauderecke 03.02.2009 22:22
von Marion • Administrator | 794 Beiträge

Hallo Hartmut

anscheinend gibt es hierzu keine Meinung.

Wie ich von der Userin eines anderen Forums erfahren habe, soll dort jemand wissen, dass es 68 Zuschriften bei der OP gegeben habe. Woher diese Weisheit stammt, wurde nicht gesagt. Der Artikel war aber draußen unter den Hundehaltern ein großes Thema, es würde mich deshalb nicht wundern.

Vielleicht hören wir ja morgen beim Stammtisch noch diverse Meinungen, die wir sammeln können. Mal sehen, was kommt.



Grüße von Marion und Winnie

____________________________________________________________________
Wenn der Mensch zur Ruhe gekommen ist, dann wirkt er.
(Francesco Petrarca)

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#3

RE: Artikel zum Thema Hundewiese in der Offenbach Post

in Plauderecke 04.02.2009 01:54
von kenai • Administrator | 746 Beiträge
Hallo ihr Lieben!

Ich denke, es fehlt allen an richtig schlagenden Argumenten oder Beispielen aus anderen Städten, die die Herren der Stadtverwaltung zum Umdenken anregen würden. Da die Herren Jacoby und Hajdu selbst keine Hunde haben, können sie
unsere Argumente von Sozialkontakten etc nicht folgen und sehen somit keinen Handlungsbedarf überhaupt nach einer Lösung zu suchen. Fakt ist, es wird uns Hundehaltern leider immer schwerer gemacht
Hunde zu halten, weil es nur noch idiotische Vorschriften gibt und die allgemeine Stimmungsmache gegen Hunde immer höher geschürt wird.

Liebe Grüsse von Susanne und Kenai


Sei nett zu Tieren - du könntest selbst eins sein.
(Norbert Blüm)

zuletzt bearbeitet 04.02.2009 06:48 | nach oben springen

#4

RE: Artikel zum Thema Hundewiese in der Offenbach Post

in Plauderecke 13.02.2009 05:02
von Bärchen-Herrchen • Bell-Amis-Mitglied | 85 Beiträge
Hallo,

auch diese Woche gab es in den Zeitungen neues zum Thema.
Ein neuer Leserbrief einer Hundebesitzerin die froh ist in Dietzenbach zu wohnen
und natürlich die übliche vom 1.Stadtrat zum Thema Leinenzwang
Wir müßen wieder damit rechnen kriminalisiert zu werden, das Odrnungsamt wird verstärkt kontrollieren
Außerdem gab es einen interessanten Bericht "Streit um Beißer" über die neue hessische Hundeverordnung in der jetzt auch Rottie's als gefährliche Hunde aufgenommen wurden

Was mich etwas wundert ist, dass hier im Forum so wenig dazu geschrieben wird.
Seid Ihr der Meinung es nützt nichts wenn man sich äußert oder seid Ihr nur zu faul zum schreiben

Gruß
Hartmut

Natürlich kann man ohne Hund leben - es lohnt sich nur nicht.
(Zitat von Heinz Rühmann)
zuletzt bearbeitet 13.02.2009 05:09 | nach oben springen

#5

RE: Artikel zum Thema Hundewiese in der Offenbach Post

in Plauderecke 13.02.2009 06:09
von Bobby-Frauchen • Mitglied | 39 Beiträge
Ich persönlich bin der Meinung, dass es nichts nützt sich über den Leinenzwang und dessen Unsinn zu äußern, da niemand - außer den Hundebesitzern - Argumente akzeptiert oder auch nur hören möchte. Ich bin nach wie vor bereit meinen Hund z.B. in einem Dammwildgehege vorzustellen um zu beweisen das er nicht wildert, damit er dem Leinenzwang nicht unterliegt. Es gibt aber keine einzige Möglichkeit zu Beweisen das der Hund nicht wildert oder stöbert, die akzeptiert wird, dem Leinenzwang zu entgehen.

Es interessiert doch auch niemanden das in den Nachbargemeinden, die keinen Leinenzwang haben, genauso viel oder weniger (je nach Fläche) Wildschäden durch Hunde haben.

In Heusenstamm wird, meiner persönlichen Meinung nach, alles dafür getan Hunde zu vertreiben (sollen wir doch in den Nachbargemeinden spazieren gehen - es ist ausreichend, in Heusenstamm die Hundesteuer abzuführen). Es wird in einer Form "jagt" auf Hundebesitzer gemacht, die nicht mehr vertretbar ist.
- Letztes Jahr hatte sich jemand vom Ordnungsamt hinter einem Baum versteckt und mich und meinen Hund (war angeleint) so erschreckt, dass mein Hund aus Angst und Schrecken mich fast umgerissen hätte. Daraufhin wurde ich belehrt, meinen Hund immer unter Kontrolle haben zu müssen.
- Die Ordnungshüter, die ich angesprochen habe, konnten mir noch nicht mal sagen wo die Gemarkung Heusenstamm aufhört, sollten denn die Damen und Herren vom Ordnungsamt nicht wissen wo ihr Revier aufhört? In der Gemarkung Offenbach haben mich die Heusenstammer Ordnungshüter auch schon auf den Leinenzwang aufmerksam gemacht, hatten sich wohl verlaufen ....
- Andererseits interessiert es unsere Ordnungshüter dann relativ wenig, wenn Rauchverbot ist, d.h. wärend des Verbotes im Wald zu rauchen, rauchen unsere Ordnungshüter und wenn man dann etwas sagt, heißt es "wir haben gerade Pause". Was soll man dazu dann sagen? Da fällt mir einfach zu viel ein.
- Oder wenn Kinder an der roten Fußgängerampel stehen und erwachsene Radfahrer auf dem Fußgängerweg fahren und dann noch an dem Kind vorbei über die rote Ampel fahren, gehen unsere Ordnungshüter noch freundlich einen Schritt zur Seite, damit der Radfahrer besser durch kommt. Es interessiert doch anscheinend nicht, dass der Radfahrer da nichts zu suchen hat oder über rote Ampeln fährt oder das ein Kind an der Ampel steht aber wehe ein Hund ist 2 Meter neben seinem Besitzer auf einem Weg ohne Leine unterwegs, da bekommt man dann was zu hören ...

Brütende Vögel sind durch Katzen wesentlich gefärdeter (Jungvögel können nicht wegfliegen) als durch Hunde, da es wesentlich mehr Baum- als Bodenbrüter gibt. Mir ist noch nicht einmal zu Ohren gekommen, dass jemand die Idee verfolgt hätte das z.B. Freigängerkatzen für 4 Monate in der Wohnung bleiben müssen. Also ziehe ich für mich den Schluss, dass diese Anordnungen nichts mit Naturschutz zu tun hat sondern lediglich der Schikane von Hundebesitzern dient. Außerdem sollte man vielleicht noch anmerken, dass das Jagdschutzgesetz das zum Schutz des Wildes und zur Regelung der Jagd etc. entstanden ist eine Schutzzeit von 3 Monaten vorsieht also 1 Monat weniger als in Heusenstamm oder gibt es in Heusenstamm andere Brut- und Setzzeiten der Tiere als im Rest von Deutschland?

Viele Grüße

Bobby-Frauchen

In einer irrsinnigen Welt vernünftig zu sein, ist schon wieder ein Irrsinn für sich.
(von Voltaire)

zuletzt bearbeitet 13.02.2009 15:36 | nach oben springen

#6

RE: Artikel zum Thema Hundewiese in der Offenbach Post

in Plauderecke 14.02.2009 01:45
von kenai • Administrator | 746 Beiträge

Ich krieg langsam aber sicher wirklich einen Hals... gestern morgen gehn wir wie gewohnt spazieren. Kenai lief frei (Leinenzwang ist ja erst ab morgen) sie war 2 Schrittlängen vor mir am Wegrand am herumschnüffeln. Es kam von rechts und ewig weit weg ein Mann gelaufen und brüllt mich aus dieser Entfernung an.. nimm den Köter an die Leine, es ist Leinenzwang!
Kenai war nicht im geringsten im Dunstkreis dieses Menschen und ich konnte sie problemlos greifen. Sie hat nichtmal gebellt oder sonstwas gemacht, da habe ich ihm dann freundlich (habe erst 3x Luft geholt) erklärt, dass erst ab morgen Leinenzwang wäre und er sich im Irrtum befinde. Der Witz war, dass dieser Mensch nicht mal in meine Richtung kam und Kenai und ich mindestens 20m von dem weg waren. Die Hysterie und diese Anfeindungen brechen also schon vorher los. Euch allen viel Spass für die nächsten Monate. Ich glaube, ich werde nur noch Nachts oder vor 7 Uhr morgens spazieren gehn um solchen Leuten nicht zu begegnen die nichtmal hinschauen, ob Hund an der Leine ist oder nicht.


Liebe Grüsse von Susanne und Kenai


Sei nett zu Tieren - du könntest selbst eins sein.
(Norbert Blüm)

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#7

RE: Artikel zum Thema Hundewiese in der Offenbach Post

in Plauderecke 14.02.2009 03:41
von Bärchen-Herrchen • Bell-Amis-Mitglied | 85 Beiträge

Hallo Susanne,

ist schon klar, am Mittwoch hat die Stadt (hier der 1. Stadtrat) ja auch wieder zur Jagd auf die Hundebesitzer geblasen.
Dass diejenigen die sich berufen fühlen dem Gesetz genüge zu tun jetzt nicht so ganz genau aufs Datum achten musst Du schon verstehen.
Wir machen gleich unser letztes Gassi am Sommerfeld, danach sind wir wieder überwiegend auf Obertshäuser Gemarkung unterwegs.

Gruß
Hatmut


Natürlich kann man ohne Hund leben - es lohnt sich nur nicht.
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#8

RE: Artikel zum Thema Hundewiese in der Offenbach Post

in Plauderecke 14.02.2009 05:46
von Kasimir • Bell-Amis-Mitglied | 35 Beiträge
Endlich Leinenzwang in Heusenstamm und Rodgau.

Ich bin Kasimir ein 13 Monate alter Dobermann. Darf ab Sonntag nicht mehr mit meinen Freundinnen, Kenai, Helga und Merle, über die Rembrücker Wiesen tollen, denn da brüten ja schon so viele Vögelchen. Ich glaube die Vögel brüten in den Köpfen der Herren im Rathaus.
Mein Frauchen darf mir auch kein Bällchen mehr werfen, also wie kann ich mich austoben?
Erziehung wurde bei mir ab Welpenalter schon immer praktiziert und ich gehorche für mein Alter schon recht gut. Jetzt müssen wir in der Erziehung beim "Hier", wenn ich Krähen jagen möchte, eine Pause einlegen, denn ich habe keine Gelegenheit mehr dies zu üben.
Ich werde bis zum 15. Juni frustriert am Leinchen gehen. Hoffentlich werde ich durch den Leinenzwang nicht aggresiv zu anderen Hunden, denn der Sozialkontakt wird mir sehr fehlen.
In Rembrücken wollen wir nun Unterschriften sammeln, aber das muss noch vorbereitet werden. Macht Ihr mit?
Mein Frauchen hat auch eine gute Idee für die nächste Bürgermeisterwahl, die hier bei vielen Hundebesitzern gut ankam, aber dies soll sie euch beim nächsten Stammtisch vortragen.
Liebe Susanne, auch wir wurden heute schon blöd angemacht: "Nimm Deinen Köter, den gefährlichen Rottweiler an die Leine", obwohl ich bei Frauchen am Fuß lief.
Mein Frauchen war leider nicht so beherrscht wie Du und hat diesem "Hundefreund" ganz schön die Meinug gesagt.
Na wir werden bis 15. Juni noch einiges erleben, die Ordnungshüter üben schon fleißig und haben in den letzten Tagen grinsend ihre Runden gedreht.
Es grüßt euch alle
Kasimir Pracht mit Frauchen Maria

zuletzt bearbeitet 14.02.2009 06:16 | nach oben springen

#9

RE: Artikel zum Thema Hundewiese in der Offenbach Post

in Plauderecke 14.02.2009 06:51
von Marion • Administrator | 794 Beiträge

Woran liegt es, dass die Emotionen so hoch kochen? Dass so viele Leute meinen, ein Recht zu haben, andere Menschen anzuschreien oder sie vor anderen Menschen/Publikum herunter zu putzen? Es wird mit kaum einer anderen Menschengruppe so umgegangen. Ruft z.B. irgendwer die Polizei oder staucht jemanden zusammen, der sein Auto falsch parkt oder ohne anzuhalten über ein Stoppschild fährt? Da handelt es sich doch um Situationen, die sehr schlimm und dramatisch enden können.

Ich habe lange gebraucht, bis ich begriff, dass ich durch den Besitz eines Hundes ein Mensch zweiter Klasse wurde.



Grüße von Marion und Winnie

____________________________________________________________________
Wenn der Mensch zur Ruhe gekommen ist, dann wirkt er.
(Francesco Petrarca)

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#10

RE: Artikel zum Thema Hundewiese in der Offenbach Post

in Plauderecke 14.02.2009 07:10
von kenai • Administrator | 746 Beiträge


Leider bringts überhaupt nix, solchen Leuten die Meinung zu geigen, denn das bringt sie nur noch mehr gegen "uns Hundebesitzer" auf, deshalb versucht alle irgendwie möglichst ruhig zu bleiben und lasst solche Leute
einfach stehn. Das hat wohl immer noch den meisten Sinn. Man kann nur versuchen, diesen Menschen großräumig aus dem Weg zu gehn, was mir aufgrund des Rollstuhls wirklich nicht leicht fällt, aber das
interessiert eh keinen. Letztlich bleibt mir wirklich nur, andere Zeiten zu nutzen, als der Rest der aufgestachelten Menschheit. Hoffentlich wirds bald wärmer und morgens und abends heller.


Liebe Grüsse von Susanne und Kenai


Sei nett zu Tieren - du könntest selbst eins sein.
(Norbert Blüm)

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#11

RE: Artikel zum Thema Hundewiese in der Offenbach Post

in Plauderecke 18.02.2009 05:45
von Bobby-Frauchen • Mitglied | 39 Beiträge
Ironie pur - mal alles ein wenig ins lächerliche gezogen. Anders als mit (schwarzem) Humor kann man das alles nicht ertragen.

Wahrscheinlich sehen wir das alle ganz falsch und sollten es mal von der anderen Seite begutachten.

Sämtliche Schnee-, Frost- und Schlammbrüter haben jetzt ihre Brut- und Setzzeit. Diese Tiere sind extrem schützenswert, weil sie noch nie ein Mensch in Heusenstamm gesehen hat. Wahrscheinlich werden jetzt etliche Arbeitsplätze geschaffen um diese Tiere in der Gemarkung Heusenstamm zu finden - rechnet also in nächster Zeit mit Naturwissenschaftlern auf euren Spaziergängen. Der Leinenzwang dient auch zum Schutz der Wissenschaftler, damit sie nicht durch Hunde angegriffen werden, wenn sie durchs Unterholz kriechen.

Mir sind in den letzten Tagen ist mir aufgefallen, dass die Parkplätze in den Nachbargemeinden auf einmal voll stehen mit Heusenstammern Autos (gekennzeichnet durch z.B. Aufkleber). Daher ist mir der Sinn des Leinenzwanges erst richtig klar geworden. Wir unterstützen durch den Leinenzwang z.B. ein vermehrtes Verkehrsaufkommen ...
Das ergibt:
- einen Vorteil für die Autoindustrie (vermehrter Verschleiß)
- Umsatzsteigerungen für die Treibstoffindustrie (vermehrter Verbrauch)
- mehr Gelder für die Gemeinde / es können mehr Verkehrskontrollen durchgeführt werden, denn statistisch gesehen dürften mehr Blitzer Geld einbringen
- die Jäger haben Probleme den Wildschweinabschuss zu erfüllen. Wir können durch das Überfahren helfen, was wiederum nicht nur den Jägern sondern auch den Werkstätten (Autoindustrie) hilft, den Versicherungen durch Beitragserhöhungen und den Krankenhäusern/Ärzten durch Auslastung. Sollte ein Mensch zu Tode kommen wurde auch etwas für die Entlastung Rentenkasse getan. Wenn ein Hund verletzt wird, tun wir etwas für den Umsatz der Tierärzte. Sollte ein Hund zu Tode kommen, werden die Tierheime entlastet, weil sich der Besitzer bestimmt einen neuen anschaffen wird, dadurch ist die Steuereinnahme auch nicht gefärdet.
- Nachteil ist natürlich die erhöhte Schadstoffbelastung aber das wird bestimmt durch Gesetze und Gebühren irgendwie geregelt werden können (Vorschlag: Straßensperren rund um Heusenstamm und wer mit dem Auto die Gemeinde für einen Hundespaziergang verläßt zahlt eine Umweltgebühr - hilft zwar nicht der Umwelt aber der Stadtkasse)
- durch den gesamten Verwaltungsaufwand unterstützen wir auch die Erhaltung von Arbeitsplätzen in der Gemeinde, der Ordner-, Papier-, PC-, Drucker-, Tinten-/Tonerindustrie usw.

Also sind wir doch ganz tolle Menschen, die viele Arbeitsplätze sichern und für viele Geldeinnahmen sorgen. Vielleicht kommt ja irgendwann so viel Geld zusammen, dass die Stadt sich eine Freilaufwiese für Hunde leisten kann.

Mal eine Frage: Wenn z.B. ein Autobesitzer immer wieder das gleiche Vergehen begeht, muß er irgendwann zum "Idiotentest". Was passiert mit "nichtbelehrbaren" Hundebesitzern?

---

Lieber Kasimier,
meine Unterschrift kannst du gerne bekommen aber was passiert dann? Ich schätze max. ein Artikel in einer Zeitung "... es wurden x Unterschriften gegen den Leinenzwang bei der Stadt Heusenstamm abgegeben ...." Am nächsten Tag ist es vergessen und wir haben lediglich etwas für die Ordner-, Papier- etc. Industrie getan (was ja schon mal nicht schlecht ist).

Vorschlag: Wir sammeln Unterschriften für die Ausweisung von Hundebesitzern aus Heusenstamm. Der Erfolg einer Durchsetzung ist zwar mehr als gering aber das Aufsehen dürfte höher sein. Damit schafft man es vielleicht sogar zu einem Beitrag im Fernsehen ....

---

Als überzeugter Nichtwähler muss ich unserem Bürgermeister lassen, dass er es geschafft hat, dass ich das nächste mal wählen gehe und der Wahl sogar inzwischen ungeduldig entgegen sehe. Gratulation, dass hat bisher noch kein Politiker bei mir geschafft.

Viele Grüße

Bobby-Frauchen

In einer irrsinnigen Welt vernünftig zu sein, ist schon wieder ein Irrsinn für sich.
(von Voltaire)

zuletzt bearbeitet 18.02.2009 05:47 | nach oben springen

#12

RE: Artikel zum Thema Hundewiese in der Offenbach Post

in Plauderecke 19.02.2009 03:12
von Marion • Administrator | 794 Beiträge

Hallo Katja
das ist tatsächlich schon tiefstschwarzer Humor.

Heute war ein neuer Artikel in der Offenbach-Post: http://www.op-online.de/regionalnews/Heu...93633313533.htm

In Antwort auf:
...... Er zitiert dazu das Bürgerliche Gesetzbuch, nach dem auch freilaufende Hunde, die ihre Notdurft auf Wiesen und Äckern verrichten als "störende Eingriffe in das Eigentum an landwirtschaftlichen Nutzflächen" zu verstehen und zu unterlassen seien.......

Ein paar Tage vorher gab es zwei Artikel in der gleichen Zeitung. Beide Male ging es um die Hinterlassenschaften der Hunde, einmal musste eine Skulptur bearbeitet und geschützt werden, weil der Urin ihr zugesetzt hatte, dann ging es um einen Weg an einem Kindergarten (oder war es eine Schule?), der vollkommen zugesch...en war.

Ich denke, da liegt das eigentliche Problem. Nämlich die Menschen, die ohne Rücksicht auf ihre Umwelt und ihre Mitmenschen leben, und es gibt sie auch unter den Hundehaltern. Dumm nur, dass das Ergebnis für alle gut sichtbar ist wie z.B. stinkende Haufen, von Urin zersetzte Mauern oder von Hunden zerpflügte Felder. Diese Menschen anzusprechen nutzt nichts oder, wenn man Glück hat, nur für den Moment. Also werden Gesetze erlassen. Die dazu führen, dass
- die Hundehalter, die sich vorher schon nicht um irgendwas geschert haben, sich auch um dieses Gesetz nicht kümmern und genauso ignorant durch die Gegend laufen wie sonst auch.
- die Hundehalter, die sich sowieso verantwortungsbewusst verhalten, es auch diesesmal tun und sich an das Gesetz halten, obwohl gerade sie schon vorher das Problem waren.
- Hunde, die noch nie gejagd haben und auch keinerlei Tendenz dazu haben, immer beim Besitzer bleiben und jederzeit abrufbar sind, darunter zu leiden haben.

Angeregt durch regelmäßige öffentliche Aufrufe an die komplette Bevölkerung, ein Auge auf die Hundehalter zu haben, steigert sich die Stimmung. Ich frage mich nur, warum es nicht auch andere Aufrufe gibt, wie z.B.
"Die Stadt bittet die Bevölkerung, verstärkt auf Autos zu achten, die gegen die Fahrbahn parken, und diese beim Ordnungsamt oder bei der nächsten Polizeidienststelle zu melden". Vielleicht, weil jeder ein Autofahrer ist und sich selbst an die Nase greifen müsste? Sowohl die Bevölkerung als auch die Regierenden?



Grüße von Marion und Winnie

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#13

RE: Artikel zum Thema Hundewiese in der Offenbach Post

in Plauderecke 19.02.2009 05:09
von Bobby-Frauchen • Mitglied | 39 Beiträge

Ich finde es einfach unmöglich alle über einen Kamm zu scheren. Wie Marion schon geschrieben hat, es leiden Hunde darunter, die nichts getan haben und deren Besitzer auch nicht die Hinterlassenschaften liegen lassen.
In anderen Bereichen unseres Rechtsystems wird auch nicht verallgemeinert. Über 90% der gefassten Vergewaltiger sind Männer, ich nehme an ein geringer %Satz - trotz Schwarzzahlen. Kommt jetzt jemand auf die Idee alle Männern z.B. eine elektronische Fußfessel anzulegen und zu behaupten alle Männer seien gefährlich?

Gestern bin ich in der Gemarkung Offenbach angesprochen worden und es wurde mir erklärt, daß in Heusenstamm Leinenzwang herrscht und ich müßte meinen Hund an der Gemarkungsgrenze anleinen. Ich habe noch nie erlebt, daß sich jemand an die Ampel gestellt hat und den Autofahrern erklärt hat, das er sein Auto später nicht ins Halteverbot stellt. Allerdings gebe ich zu, daß ich diesem "selbsternannten Aufpasser" diesen Vorschlag gemacht habe.

Zu dem Zeitungsartikel. Es ist klar, dass die Hunde nicht unbeaufsichtigt irgendwo rumlaufen sollen und das hat ja wohl auch keiner vor. Über die Hinterlassenschaften brauchen wir wohl nicht erst zu schreiben, keiner tritt gerne rein und jeder verantwortungsbewußte Hundehalter entfernt die Hinterlassenschaften (toll wenn dann noch Mülleimer in der Nähe sind). Ich denke gerade Bell-Amis-Mitglieder mit Ihren Kot-Einsammelaktionen haben bewiesen das sie an einer sauberen Landschaft arbeiten .... So weit ich weiß ist dies schon seit Jahren eine Ordnungswidrigkeit, die mit Bußgeldern belegt wurde. Also gilt da doch das gleiche wie für die Falschparker, wer erwischt wird zahlt einen Strafzettel.


Viele Grüße

Bobby-Frauchen

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#14

RE: Artikel zum Thema Hundewiese in der Offenbach Post

in Plauderecke 19.02.2009 06:06
von Kasimir • Bell-Amis-Mitglied | 35 Beiträge

Hallo Bobby-Frauchen,

vielen Dank für Deinen Zeilen. Wir haben uns kaputt gelacht. Schön, dass Du Deinen Humor in diesen Zeiten noch nicht verloren hast.
Auch ich meine, wir Hunde sollten eine Rsolution verfassen, mit dem Ziel der Ausweisung der Heusenstammer - Hundefeinde.
Was hätten wir dann ein schönes Hundeleben und unsere Herrchen und Frauchen müssten sich bei den Spaziergängen nicht immer so aufregen.

Gruß Kasimir


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#15

RE: Artikel zum Thema Hundewiese in der Offenbach Post

in Plauderecke 19.02.2009 07:24
von kenai • Administrator | 746 Beiträge

Marion trifft den Punkt. Durch die zahlreichen Menschen, die sich in jeglicher Hinsicht rücksichtslos gegenüber anderen Menschen oder der Umwelt verhalten und die so
überhaupt nicht nachdenken welche Folgen ihr Verhalten haben kann, kommen Gesetze oder Verordnungen erst zustande, die dann
aber auch auf dem Rücken derer ausgetragen werden, die sich um ein harmonisches Miteinander bemühen. Die Zahl der rücksichtslosen oder wenig denkfähigen Hundeführer wächst
leider auch immer mehr. Mag es Unwissenheit, Egoismus oder Ignoranz sein, sei mal dahingestellt.


Liebe Grüsse von Susanne und Kenai


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