Hallo Katja
das ist tatsächlich schon tiefstschwarzer Humor.
Heute war ein neuer Artikel in der Offenbach-Post: http://www.op-online.de/regionalnews/Heu...93633313533.htm
In Antwort auf:
...... Er zitiert dazu das Bürgerliche Gesetzbuch, nach dem auch freilaufende Hunde, die ihre Notdurft auf Wiesen und Äckern verrichten als "störende Eingriffe in das Eigentum an landwirtschaftlichen Nutzflächen" zu verstehen und zu unterlassen seien.......
Ein paar Tage vorher gab es zwei Artikel in der gleichen Zeitung. Beide Male ging es um die Hinterlassenschaften der Hunde, einmal musste eine Skulptur bearbeitet und geschützt werden, weil der Urin ihr zugesetzt hatte, dann ging es um einen Weg an einem Kindergarten (oder war es eine Schule?), der vollkommen zugesch...en war.
Ich denke, da liegt das eigentliche Problem. Nämlich die Menschen, die ohne Rücksicht auf ihre Umwelt und ihre Mitmenschen leben, und es gibt sie auch unter den Hundehaltern. Dumm nur, dass das Ergebnis für alle gut sichtbar ist wie z.B. stinkende Haufen, von Urin zersetzte Mauern oder von Hunden zerpflügte Felder. Diese Menschen anzusprechen nutzt nichts oder, wenn man Glück hat, nur für den Moment. Also werden Gesetze erlassen. Die dazu führen, dass
- die Hundehalter, die sich vorher schon nicht um irgendwas geschert haben, sich auch um dieses Gesetz nicht kümmern und genauso ignorant durch die Gegend laufen wie sonst auch.
- die Hundehalter, die sich sowieso verantwortungsbewusst verhalten, es auch diesesmal tun und sich an das Gesetz halten, obwohl gerade sie schon vorher das Problem waren.
- Hunde, die noch nie gejagd haben und auch keinerlei Tendenz dazu haben, immer beim Besitzer bleiben und jederzeit abrufbar sind, darunter zu leiden haben.
Angeregt durch regelmäßige öffentliche Aufrufe an die komplette Bevölkerung, ein Auge auf die Hundehalter zu haben, steigert sich die Stimmung. Ich frage mich nur, warum es nicht auch andere Aufrufe gibt, wie z.B.
"Die Stadt bittet die Bevölkerung, verstärkt auf Autos zu achten, die gegen die Fahrbahn parken, und diese beim Ordnungsamt oder bei der nächsten Polizeidienststelle zu melden". Vielleicht, weil jeder ein Autofahrer ist und sich selbst an die Nase greifen müsste? Sowohl die Bevölkerung als auch die Regierenden?